Vielleicht hast du dich schonmal gefragt: Ist es nicht komplett egal, ob ich eine kurze oder eine lange Freitext-Antwort zulasse?
Die kurze Antwort: Es ist nicht egal.
Ob du eine Short Free Text-Frage oder eine Long Free Text-Frage stellst, richtet sich nach dem Ziel deiner Frage, deiner Zielgruppe und dem Kontext der Frage.
Vorteile von Short Free Text Antworten:
- geringer Aufwand für Kundschaft, dadurch höhere Antwortquote
- gezielte Antworten statt vage Aussagen
- einfachere Auswertung der Antworten inkl. AI-Themen-Cluster
Short Free Texts sind zum Beispiel gut für zusätzliche Nachfragen geeignet, etwa als Frage nach einer Bewertungsskala (“Warum hast du uns diese Bewertung gegeben?”). Sie sind hilfreich für kurze Stimmungsabfragen (“Ein Wort, das du mit unserer Marke verbindest”) oder schnelle Verbesserungsvorschläge (“Was können wir verbessern?”).
Vorteile von Long Free Text Antworten:
- detailliertes Feedback
- tiefere Einblicke in Bedürfnisse und Probleme
- mehr Kontext für Bewertungen und Vorschläge
Du kannst Long Free Text Antworten zum Beispiel einsetzen, um ausführliches Feedback zu sammeln, etwa was die User an deinem Service gut oder schlecht finden. Menschen neigen dazu, mehr negatives als positives Feedback zu geben, also sei nicht entmutigt, wenn positive Rückmeldungen sehr kurz ausfallen.
Bei Freitext-Fragen musst du immer damit rechnen, dass keine hilfreichen Antworten gegeben werden. Außerdem muss dir bewusst sein, dass längere Antworten mehr Auswertungsressourcen verlangen.
Unser Tipp: Setze dir dein Zeichenlimit sehr bewusst.
Wie viele Zeichen sind wirklich notwendig, um die Informationen zu erhalten, nach denen du suchst? Ist deine Kundschaft gewillt, dir langes Feedback zu geben oder schreckt eine hohe Zeichenzahl sie vielleicht eher ab?
Du kannst A/B-Tests durchführen und so herausfinden, wie deine Kundschaft tickt und auf welchem Weg du die besten, nützlichsten Antworten erhältst.